al-Andalus - Andalusien

Übersicht

al-Andalus (arabisch الأندلس Andalus) ist der arabische Name für die zwischen 711 und 1492 muslimisch beherrschten Teile der Iberischen Halbinsel. Staatsrechtlich war al-Andalus nacheinander eine von Kalif Al-Walid I. begründete Provinz des Kalifats der Umayyaden (711–750) bzw. der Abbasiden (750–756), das Emirat von Córdoba (756–929), das Kalifat von Córdoba (929–1031), eine Gruppe von „Taifa“-(Nachfolger-)Königreichen und eine Provinz in den Reichen der nordafrikanischen Berber-Dynastien der Almoraviden und dann der Almohaden; schließlich zerfiel es wiederum in Taifa-Königreiche. Während langer Perioden, vor allem zur Zeit des Kalifats von Córdoba, war al-Andalus ein Zentrum der Gelehrsamkeit. Córdoba wurde ein führendes kulturelles und wirtschaftliches Zentrum sowohl des Mittelmeerraums als auch der islamischen Welt. (Wikipedia)

 Als Schnittpunkt zwischen Afrika und Europa und Treffpunkt von Mittelmeer und Atlantischem Ozean wurde Andalusien jahrhundertelang von dem Beginn der Geschichte und sogar Vorgeschichte an von zahlreichen Kulturen begehrt.

 Andalusien ist die südlichste der insgesamt 17 autonomen Gemeinschaften Spaniens, die sich über eine geografische Fläche von insgesamt knapp 83.000 km2 erstreckt. Hier leben etwa 8 Millionen dauerhaft gemeldete Einwohner, wobei die Bevölkerungsdichte im Durchschnitt 92 Einwohner pro km2 beträgt. Bekannt geworden ist die Region durch seine hohe touristische Bedeutung und durch den Flamenco, der als Wahrzeichen dieser Region gilt. Doch wer Andalusien wirklich kennen lernen möchte wird schnell feststellen, dass die Region mehr zu bieten hat als Musik, roten Wein und Flamenco. Beeindruckend sind dabei ganz besonders die Hauptstadt Sevilla aber auch die verschiedenen Naturräume, in die diese autonome Region unterteilt ist. Reisen nach Andalusien führen zu einem der schönsten und abwechslungsreichsten Reiseziele Europas. In der auf dem spanischen Festland gelegenen Region trifft Orient auf Okzident. Andalusien ist ein Urlaubsziel, das mit historischem Charme lockt und dennoch als Reiseparadies der Moderne verzaubert. Fantastische Städte (Übersicht der Städte in Andalusien) gehen mit malerischen Stränden und bilderbuchgleichen Naturlandschaften einher: perfekte Voraussetzungen für einen Urlaub, den Sie gewiss nie wieder vergessen werden. Wir stellen die schönsten Reiseziele für einen Pauschalurlaub vor!


Anreise

Unsere Reise nach Andalusien beginnt mit einem Flug ab Frankfurt nach Malaga. Dort angekommen werden wir mit dem Bus zu unserem 4* Hotel BlueBay Banús gebracht. Von hier starten wir zu den strahlenden und kulturellen Städteperlen Sevilla, Granada, Córdoba und Ronda sowie nach Jerez de la Fontera und Cadiz. (dazu weiter unten mehr)

Natürlich gehört es sich, sich auch einmal in Marbella oder im Nobel-Yachthafen von Puerto Banús aufzuhalten. Vielleicht kaufen Sie ja ein kleines Boot. Fragen Sie nicht nach dem Preis, da haben sie gleich verloren. Fragen Sie nach dem Tankinhalt und dem Dieselpreis pro Liter. wenn sie dann noch keine Mimik verziehen und coooool bleiben, dann kommen Sie einen Schritt weiter. Aber reden wir nicht über Pinats.

Das Zentrum des Nobelortes Marbella mit der prachtvollen Uferpromenade ist 7 km entfernt. Dorthin sind wir mit dem Schiff von Puerto Banús gefahren. An der Küste entlang, hin und zurück.

 

 


Ronda

Zwischen Malaga und Jerez de la Frontera liegt im Landesinneren von Andalusien das Städtchen Ronda. Ca. 35.000 Einwohnern. Die Gegend, in der sich der Ort befindet, wird Serrania de Ronda genannt. Hier sind auch die beiden Naturparks Sierra de las Nieves und Sierra de Grazalema. Ronda liegt auf Höhe von 723 Metern über dem Meeresspiegel. Ronda selbst ist durch eine etwa 90 Meter tiefe Schlucht El Tajo, durch die der Rio Guadalevín fließt, in zwei Teile geteilt, verbunden sind diese durch den erst im 18. Jahrhundert erbauten Puente Nuevo. Als Besucher ist man in der Altstadt besser aufgehoben, alle wichtigen Sehenswürdigkeiten befinden hier in der „Ciudad Vieja“. Sie ist nicht zuletzt deswegen so reizvoll, weil sich dort die Mixtur aus Elementen der maurischen und der spanischen Architektur bis heute erhalten hat.

 

Die Stierkampfarena in der Nähe der berühmten Schlucht El Tajo. Sie gilt als die älteste Arena in Spanien. Bereits seit 1785 werden im Plaza de Toros von Ronda (Real Maestranza de Caballería de Ronda) Stierkämpfe ausgetragen. Die Arena wurde aus Sandstein errichtet und bietet Platz für rund 5.000 Personen

Geschichte des Stierkampfs in Ronda

Schon im 16. Jahrhundert spielte die Reiterei in Ronda eine große Rolle: Der spanische König Phillip II schuf die Reiterordnung im Jahr 1572 ursprünglich zu Verteidigungszwecken. Hier trainierten die Reiter ihr Können, und dazu gehörten auch die Übungen beim Stierkampf.
Die Brücke - ein wahrzeichen der Stadt

Im Jahr 1751 wurde die Puente Nuevo gebaut. Vorher Hier stand hier eine kleinere Bogenbrücke mit einem Durchmesser von ca 35 Metern. Diese wurde 1735 nach nur achtmonatiger Bauzeit errichtet. Nach 6 Jahre ist sie eingestürzt dabei kamen ungefähr 50 Menschen ums Leben. Den Neubau übernahm der bekannte spanische Architekt José Martín de Aldehuela (1729–1802), der auch an der Planung der Stierkampfarena von Ronda beteiligt war. Aldehuela starb 1802 in Málaga.

Der Bau der Puente Nuevo dauerte über 40 Jahre. Fertiggestellt im Mai 1793. Einweihung bei der Feria de Mayo (Maimesse), heute noch ein wichtigstes Fest in Rond. Um den Bau der Puente Nuevo zu finanzieren wurde Geld von der Stierkampfarena eingezogen und eine Steuer zur Feria de Mayo erhoben.

Das es in Ronda noch viel mehr zu sehen gibt, braucht man eigentlich nicht extra erwähnen.

 


Jerez de la Frontera

Jerez de la Frontera – (Jerez an der Grenze)

In der Steinzeit war Gegend rund um Jerez besiedelt. Im Laufe der Jahrhunderte war die Stadt Heimat vieler Kulturen. Die Phönizier nannten die Stadt Xera, bei den Römern hieß sie Ceret und für die Mauren war es Sherish. Im Jahr 1264 gelang Alfons X. die Eroberung für die Christen. Danach war Jerez de la Frontera lange Zeit Grenzgebiet zwischen Spanien und dem Reich der Mauren.

Der Weinexport machte Jerez im 15. Jahrhundert zu einer der reichsten Städte Europas. Die Weinindustrie trägt auch noch heute einen großen Anteil zur hiesigen Wirtschaft bei.

Die bekannteste Attraktion der Stadt  sind seine Sherry-Bodegas. Das Wort Sherry stammt vom arabischen Namen für Jerez »Sherish«. Es gibt zahlreiche Bodegas in Jerez, die auch Führungen anbieten. In bekannten Bodegas – wie z.B. González Byass – sind diese auch in Deutsch möglich, diese haben wir auf unserer Reise besichtigt und einen Sherry verkostet.


Natürlich besteht Jerez nicht nur aus Cherry.


Cádiz, die älteste Stadt Westeuropas

Cádiz ist die Hauptstadt und größte Stadt der gleichnamigen Provinz im Südwesten von Andalusien. Schon die Anreise über die neue Brücke ist eine Sehenswürdigkeit. schade das es auf der Brücke keinen Fotostopp gibt. Die direkte Lage am Atlantik ermöglicht auch die Anreise per Schiff. Mehr als beeindruckend ist die Altstadt von Cádiz, Sie ist komplett vom Meer umschlossen. Eine schmale Landzunge verbindet Cadiz mit dem Festland. Ein Besuch in Cádiz lässt sich mit der Möglichkeit von Sightseeing und Strandaufenthalt verbinden. In der Altstadt warten mit der Kathedrale, Museen alt historischen Gebäuden Sehenswürdigkeiten. Dort findest du auch einige kleine Strände, wie den berühmten Playa de la Caleta. Im »neuen« Teil der Stadt liegen die kilometerlangen Sandstrände, für die die Costa de la Luz so geliebt wird. Die tolle Lage der Stadt, die sehenswerten Bauwerke, die schönen Strände und das pulsierende Leben machen Cádiz zu einem der interessantesten Reiseziele in Spanien.

Mein Tipp: Die herrliche Aussicht von der Kathedrale (ca. 70m) genießen, die Altstadt zu Fuß umrunden und dir die einzelnen Festungen anschauen, frischen Fisch essen und einfach genießen.


Puerto Banús  - Marbella

Der maritime Mittelpunkt Marbellas ist der Hafen Puerto Banús. Hier gibt es extravagante Shops, teure Restaurants, Luxus-Yachten und Traumautos und dazwischen viele Touristen, die sich für einen Tag dem Leben der Schönen und Reichen ganz nah fühlen möchten. Ich war abseits und habe dem Treiben auf der kleinen Shoppingmeile genüsslich zugesehen. Mit dem Gefühl viel Geld zu sparen.

Unsere Fahrt nach Marbella ging von Puerto Banús nach Marbella mit dem Katamaran. Hin und zurück. Ein kleiner Rundgang durch Marbella und ein schönes Mittagessen am Strand waren unser Tagesprogram.


Sevilla