mit dem auto - Urlaub in Süd-Norwegen

Im Juni 2022


Nach einigen Jahren „Abstinenz“ von Norwegen, haben wir uns für dieses Jahr (2022) einen Urlaub in Norwegen gegönnt – privat und mit eigenem Auto.
Unser Gedanke war, Straßen und Ecken zu befahren und zu sehen, die wir mit dem Bus früher auf der Durchreise mit unserem Bus nicht zu Gesicht bekommen haben. Um viel zu sehen, ohne den Stress zu haben, buchten wir 3 verschiedene Hotels an der Südküste mit je 2 Übernachtungen. Die Strecke von Haugesund nach Oslo, mit ca. 470 Km, war mit einer geplanten Fahrzeit von ca 8 bis 9 Stunden zu weit, um gegen Mittag wieder am Schiff zum Check-In zu sein. Darum hatten wir zur Sicherheit eine Übernachtung in Sandvika gebucht, was sich als sehr sinnvoll erwies.
Doch vor dieser Urlaubsreise war ein Besuch im „Miniaturwunderland Hamburg“ angesagt.
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Und so geschah es, dass wir 2021 diese Reise planten und auch die Passage sowie die verschiedenen Hotels gebucht hatten.
Von Hamburg ging es nach Kiel zur „Color Magic“. Auf diesem Passagierschiff wollte ich schon immer mal eine Reise mitmachen.
Und dann ging es los.
Reiseverlauf:
Kiel nach Oslo mit der „Color Magic“ – dann weiter nach Lillesand. Hier bleiben wir 2 Tage.
Weiter geht die Reise von Lillesand nach Stavanger. Auch hier bleiben wir 2 Tage. Von Stavanger eine traumhaft schöne Tour durch die Fjordtunel nach Haugesund. Von Haugesund quer durch Norwegen auf der E 134 nach Sandvika, zur sicheren Übernachtung.
Tags darauf geht es auf das Schwesterschiff der Color Magic, auf die Color Fantasy. Diese bringt uns am nächsten Vormittag pünktlich um 10:oo in Kiel wieder an. Die Heimreise beginnt.

 


An Bord der  "Color Magic - Color Fantasy"

Die Color Magic und die Color Fantasy ist ein Fährschiff der norwegischen Reederei Color Line, die seit dem 17. September 2007 auf der Route zwischen Oslo und Kiel eingesetzt werden. Die Color Magic/Fantasy sind die weltweit größten Autofähren nach Vermessung.

Das Besondere ist die „Observation Lounge“ – von hier hat man einen fast 360° Rundumblick über Schiff und Umgebung. Natürlich sind hier immer die Plätze belegt. Einen Unterschied der beiden Schiffe ist kaum festzustellen.

Siehe hier: Color Magic

Die Ausfahrt aus Kiel und Einfahrt in den Oslofjord

Tag 1. Oslo - Telemarkkanal - Lillesand

Von Oslo geht die Reise auf der „E18“ ein Stück am Oslofjord entlang in Richtung Dramen. Bei Skarpas verlassen wir die Autobahn und fahren auf der Straße '32' in Richtung ‚Skien’. Weiter an Ulefoss vorbei bis nach Vrangfoss. Hier sind die bekannten Telemark-Schleusen.

Lillesand - Klein - Hübsch - und ein sehr schönes, freundliches Hotel. Das 'Hotel Norge' liegt sehr Zentral am Hafen. Top Früstück und sehr freundlich. 

Weitere Info zu Lillesand findet Ihr:  Hier

Lillesand - Hotel und Ausgangspunkt für die nächsten beide Tage


Tag 2.  Kristiansand Und das Umland

Das Wetter war typisch einmal am Tag Regen! Nur wie lange? Diese Antwort gab es an diesem Tag nicht. Somit stellten wir uns eben auf Regen ein. Aber es waren dennoch herrliche Momente dabei um schöne typische Bilder zu machen.
Zu Kristiansand gibt es hier weitere Info.

Klick hier


Tag 3. Lillesand - Trysfjord - Under - Stavanger

 

 

Heute geht es mit Hotelwechsel nach Stavanger. Einen Abstecher in einen der unzähligen Fjorde. Der 'Trysnesfjord' mit Hotel, Boot natürlich und einem guten Kaffee. Dann weiter nach 'Under' um das Unterwasserrestaurant anzusehen. Es ist im Ortsteil Under. Aber zu unserer Enttäuschung geht der Besuch nur auf Voranmeldung. Schade.

In Lindesnes ist das 'Südkapp'. Hier trennt sich das Skagerak vom Atlantik. Der Leuchtturm Lindesnes ist Norwegens ältestes Leuchtfeuer (1656) und der südlichste Punkt des Festlandes – 2518 km vom Nordkap entfernt.

Noch einen Stopp in Flekkefjord und dann nach Stavanger


Tag 4. Stavanger - das Gamle  (alte) stadtviertel

Der älteste Teil der Stadt wird Gamle Stavanger genannt und besticht durch seine charakteristisch weiß gestrichenen Häuser. Eine Vielzahl an kleinen Galerien und Kunsthandwerksgeschäften reihen sich hier aneinander und laden Dich zu einem Rundgang durch die Stadt ein. Dabei wirst Du durch verwinkelte Kopfsteinpflastergassen schlendern und insgesamt 173 der charakteristischen Holzhäuschen entdecken. Festes Schuhwerk ist zu empfehlen

Etwas bunter ist es in der Øvre Holmegate, welche von den Einheimischen auch „Fargegata“ genannt wird. In der sogenannten „bunten Straße“ kannst Du das ein oder andere Souvenir in einer der zahlreichen Galerien und Boutiquen erstehen. Die vielen kleinen Cafés in dieser Gegend bieten Dir ebenfalls genügend Auswahl, um eine Pause einzulegen und das Treiben in den Straßen an Dir vorbeiziehen zu lassen. Wenn Du Lust darauf hast, ein paar farbenfrohe Erinnerungsfotos Deiner Reise zu zeigen, wirst Du hier den perfekten Ort für schöne Schnappschüsse finden. Im Jahr 2005 hat ein kreativer Frisör den Plan entwickelt, dieser etwas abseits liegenden Straße neuen Glanz zu verleihen. Nachdem ein eigenes Farbkonzept erarbeitet und die bunte Straße zu einer Fußgängerzone umfunktioniert wurde, ist sie heute eine der beliebtesten Treffpunkte in der Stadt.


Tag 4. Stavanger - das Ölmuseum - ein Muss

Das Norwegische Ölmuseum ist ein Museum für alle. Es bietet Informationen und Erlebnisse rund um das Erdöl, und zeigt, wie das Ölgeschäft zu Norwegens wichtigster Industrie geworden ist.
Wie entstehen Öl und Gas, wie finden wir die Ressourcen unter dem Meeresboden - und wie verlaufen Bohrung und Förderung? Die Ausstellung zeigt die technologische Entwicklung und wie sich die Öleinnahmen auf die norwegische Gesellschaft ausgewirkt haben.

Weitere sehr gute Details finder Ihr hier: KLICKEN

 

 

 

 

 

 

 

Auf den Bildern sind eine Bohrinsel An dem Modell der Bohrinsel (Bildmitte) habe ich die Meereshöhe mit einem Pfeil gekennzeichnet. Alles was darunter ist, ist unter dem Meeresspiegel.
Daneben ist die Arbeitsplattform auf einer Bohrinsel dargestellt.
Es ist ein Knochenharter Job auf einer Bohrinsel, das zeigen die Bilder eindeutig.


Tag 5.  Stavanger - Utstein - Skudeneshaven - Haugesund

Leider heißt es heute Auf Wiedersehen. Hier 2 Nächte zu bleiben hat sich gelohnt.
Nun geht es weiter in Richtung Norden. Unser nächstes Highlight das Kloster Utstein. Doch zuvor unterqueren wir einen Fjord.  Mit 223 Metern Tiefe unter dem Meeresspiegel und einer Länge von 5.875 Metern ist er einer der längsten und tiefsten Unterwassertunnel der Welt. Die größte Steigung bzw. das größte Gefälle des Tunnels beträgt ca. 8 %. Wie die meisten Straßentunnel in Norwegen ist auch der Byfjordtunnel mautfrei. Zusammen mit dem Mastrafjordtunnel gilt er als wichtige Verbindung auf der Europastraße 39, die Stavanger mit den nördlicheren Regionen Norwegens verbindet. Das Kloster Utstein ist Norwegens einziges erhaltenes Kloster aus dem Mittelalter. Es liegt auf der Insel Mosterøy.
Auf der Weiterfahrt fahren wir durch den Mastrafjordtunnel. Der einröhrige Straßentunnel liegt unter dem Mastrafjord zwischen Askje auf Mosterøy und Håvastein auf Rennesøy Der Unterseetunnel ist 4424 Meter lang. Der tiefste Punkt liegt etwa 133 Meter unter der Meeresoberfläche. Das Maximum der Steigung bzw. des Gefälles beträgt 8 Prozent. Mit der Eröffnung des Tunnels 1992 wurde die Fährverbindung über den Boknafjord verkürzt. Auf der E39 folgend kommen wir an die Autofähre  Mortavika – Arsvagen. Von hier beginnt eine schöne Fahrt bis nach Håvik. Wir biegen hier ab die L47 und fahren weiter bis nach Skudeneshavn auf Karmøy. Die Bedeutung dieses als Segelschiffhafen bekannten Ortes geht auf das frühe 19. Jahrhundert zurück, als die Heringsfischerei Arbeit und Reichtum brachte. Damals entstand der alte Stadtkern, wo heute rund 130 Wohn- und Speicherhäuser erhalten sind. Die Fahrt geht dann auf der Straße 511 weiter nach Haugesund.

 

 


6. Tag Haugesund

Dem Urlaubern kommt Haugesund nicht als erstes in den Kopf, wenn sie an Hafenstädte an den norwegischen Fjorden denken. Bergen, Stavanger und Ålesund sind einfach alle noch eine Nummer größer und als Reiseziele international bekannter. Für die Norweger ist Haugesund  ein außergewöhnlicher und wichtiger Ort. Heimatort der norwegischen Wikinger und das große Zentrum der Macht zu der Zeit, als der norwegische Staat noch in seinen Kinderschuhen steckte. Die norwegische Geschichte, die sich in Haugesund abspielte, ist aber nur ein Grund dafür, warum es hier viel zu sehen ist. Ein Anderer ist die Lage der Stadt an der südlichen Fjordküste: Der Boknafjorden im Süden, im Norden der Eingang zum berühmten Hardangerfjord – und in der Nordsee im Westen jede Menge idyllischer Inseln. Sehenswürdigkeiten gibt es also genug in Haugesund – leider hatten wir Regentag und unser Ausflugsprogramm begrenzte sich auf Haugesund.
Der Treffpunkt für Haugesunder ist die Hafenpromenade “Kaia” – der Kai. Hier kann man am gegenüberliegenden Ufer noch Fischern und Handwerkern bei der Arbeit zusehen. Währenddessen genießt man in einem der Cafes am Kaia seinen Kaffee oder sein Bier. Oder man probiert in einem der Restaurants ein klassisch norwegisches Gericht. In Haugesund kommt dafür vor allem Hering in Frage. Haugesund ist die norwegische Heringshauptstadt und der Fisch steht in allen möglichen Variationen auf fast allen Speisekarten der Stadt. Die Risøy Brücke, einem der Wahrzeichen Haugesunds. Über diese Brücke gelangt man übrigens auch zum Fähranleger zur Streetart-Insel Utsira. Die Haraldsgata ist die Hauptstraße in Haugesunds Zentrum und perfekt, um bei einem ersten City-Bummel erste Eindrücke von Haugesund aufzusaugen. Angepriesen als Sehenswürdigkeit wird die Haraldsgata als “längste Fußgängerzone Norwegens”. Neben Cafes, Restaurants und Geschäften, die Shoppingfans wirklich glücklich machen sollten, gibt es entlang der Fußgängerstraße auch einige Sehenswürdigkeiten. Ein Highlight ist zum Beispiel das rosafarbene Rathaus von Haugesund, dass in einer Nebenstraße der Haraldsgata liegt und als schönstes Rathaus Norwegens gilt. Ebenso in einer Seitenstraße steht die Vår Frelsers Kirche (“Unser-Erlöser-Kirche”) – ein sehenswerter Backsteinbau aus dem frühen 20. Jahrhundert. Direkt um die Ecke der Kirche kann man im Karmsund Folkemuseum die Geschichte Haugesunds erleben: Die Ausstellungen handeln vor allem um Seefahrt, Landwirtschaft und Fischerei.


Tag 7.  Haugesund - Stabkirche HedDal - Sandvika

Wegbeschreibung von Haugesund nach SandvikaEin langer Tag ist uns heute beschert. Ca 480 Km wollen gefahren werden.
Das erste Highlight ist der Langfoss-Wasserfall.

Der Wasserfall Langfoss hat eine Fallhöhe von 600 Metern und ist von Haugesund in etwa einer Stunde zu erreichen. Er wurde von CNN als einer der schönsten Wasserfälle der Welt eingestuft. Der Wasserfall Langfoss stürzt mit großer Kraft den steilen Felsen herab und ähnelt dabei aus der Ferne einem Brautschleier. Diese wunderschöne Naturerscheinung zählt zu den touristischen Höhepunkten der westnorwegischen Küste.   Der Wasserfall Bei der Fahrt den Åkrafjord entlang kann man den Wasserfall gar nicht verpassen. Er liegt so nah an der Straße, dass er bei offenem Fenster ins Wageninnere spritzen mag. Sein Rauschen übertönt jedes Motorengeräusch. Doch Sie sollten auf dem kleinen Parkplatz anhalten und aussteigen, um die ungestümen, lebhaft sprühenden Wassermassen in Augenschein nehmen zu können.
Vom Sommer in den Winter. so könnte man den nächsten Abschnitt unserer Reise nennen. Der schtreckenabschnitt Skare bis Haukeli ist Alpin geprägt. Weil auch ein Tunnel wegen Bauarbeiten gesperrt war, hatten wir noch das Schnneevergnügen.

In Heddal steht die berühte Stabkirche.

Sie ist die größte Stabkirche Norwegens (12 Jhd.) und immer noch von der Gemeinde benutzt. Die Wandgemälde sind aus dem 17. Jhd. Der Bischofsstuhl und das Weihrauchhgefäss sind aus dem Mittelalter Ausstellung im Pfarrhof, geöffnet während der Führungen. Das Café Olea verkauft die Eintrittskarten für die Kirche, Souvenirs und Handwerksprodukte. Kirche für Reisende und "Stiller Raum".
Weitere Info gibt es hier. KLICK


Tag 8. Chek-In  bei Colorline Oslo - Kiel und Ausfahrt

Bilder vom Terminal in Oslo. Verladen und das Ablegen der Color Fantsy aus Oslo. Es waren schöne Urlaubstage mit sehr vielen wunderschönen Impressionen.