Mein kleiner Garten

 

NACH DER ARBEIT (ALS BUSFAHRER)  IST IMMER VOR DER ARBEIT (ALS RENTNER)

 

 

Eine Gartenlandschaft  -  im Wandel von Generation und Zeit

 

 

Wir beginnen mit dem Jahr 2014. Im März wurde der Teich zugeschüttet und alle Steine bleiben im alten Teichgraben liegen. So ergab sich ein Mehraufkommen an Erde und nicht brauchbarem Gestein. Na ja, es ist Oma's Garten.

 

 

2020 Neubeginn und grundlegende Änderungen stehen uns bevor. Aufräumen, aussortieren, Den alten Teichboden von kleinen und besonders von den großen Brocken leer räumen.

Damit vieles leichter geht haben wir uns auch technische Hilfsgeräte angeschafft. Da sind zum ersten ein leistungsfähiger "Traktor" auch "Einachser"  genannt. Zum sieben des steinreichen Bodens wurde ein Erdsieber gekauft, der auf einer Betonmaschine aufgeschraubt wird. 

Als nächstes beginnt das Säubern von Steinen und gleichzeitig die Planung " Wie - Was - Wo " soll's mal werden und aussehen. Na bei Gedanke 25 sind wir schon. Und getreu dem Motto "Ein Garten voller Überraschungen" beginnen wir irgendwo.

 

 

Zuerst kauften wir einen kleine Gartenfrässe, aber die konnte den schweren harten Boden nicht bearbeiten. So blieb mir nichts anderes übrig als "was gscheids" zu kaufen, was ich nicht bereute

Unser neuer Traktor, ein kleiner großer starker Italiener, mit Hackwerk.

Da wühlen die 9 PS schon mal richtig durch den harten Boden.


Zum sieben der Erde verwende ich 2 verschiedene Möglichkeiten von Siebtechnik. 

Ein Eigenbau und eine Siebtrommel die auf einer Betonmaschine aufgesetzt ist. 


6.2020

Die Ausgrabungen beginnen. 's ist schon erstaunlich was da so alles zu Tage kommt.


 

7.2020
Da wir in einer Region wohnen in der der Sandstein schon seit Generationen abgebaut und weiter verarbeitet wurde, ist es nur logisch das dieser Sandstein auch in verschiedenen Formen im Garten zu verschiedenen Zwecken Einzug findet.

Obere Bildreihe:

Der Anfang macht ein ehemaliger Torstein von einem Eingangstor.Die Abholung und der Transport sind in Eigenregie.Zum Glück ist es nicht weit.
Verladen - Abtransport und Anlieferung in den Garten, 'n paar passende Steine drunter und dann den Steinpfosten daraufgelegt. Getestet wurde vorher auf Festigkeit und Stabilität. 
Später wurden noch weitere alte Sandsteinpfosten geholt und in den Garten gebracht wo sie nur kurzzeitig gelagert sind.


Alle Steine sind da - es kann mit der Erneuerung losgehen. Die alte Gartenmauer ist auch renovierungsbedürftig und wird durch den Sandstein ersetzt. 


Wie transportiert man einen solch schweren Stein ??  -na wie es die alten Griechen auch gemacht haben -  mit Rollen drunter, oder man baut ein Fahrwerk um den schweren Stein.
Bilder sind vom Tal der Tempel bei Agrigent (Sizilien)


Und so sieht es jetzt aus. Ein angenehmer Blick von der Terrasse über blühenden Lavendel auf das neue Stückchen Boden. 


Der Steinwall
begonnen hat das mit der Verwendung unserer Steintröge. Irgendwie gehören die in den Garten.Und so wurde aus einer Idee der Steinwall. Dieser Steinwall ist auch für Wildbienen gedacht, die in den Ritzen einen Platz finden sollen.
Von der Vorstellung wie der Wall aussehen soll bis zur Fertigstellung hab ich ca 3 Wochen gebraucht.
Um den schweren Steintrögen (alle zusammen ca 400 Kg) einen sicheren Stand zu geben, wurde zuerst eine Innenmauer auf ein Fundament gebaut. Um diese Mauer herum sind dann die Sandsteine erst ausgesucht, dann etwas nachgearbeitet und zuletzt so an die Mauer mit Trasszement angebaut worden. Nach Fertigstellung des Steinwalles wurden die Tröge mit Hilfe eines elektrischen Kran auf die Mauer gehoben. 
Der "Vorgarten" vor dem Steinwall ist mit Pampasgras und Bodendecker bepflanzt. Somit entsteht eine "Treppenwirkung" .


Nach einigen Wochen Arbeit sieht es schon etwas anders aus. Die Rabattensteine vom Weg werden jetzt als Fußbodenplatten am "Arbeitsplatz" gekommen. 
Das Teichfeld und der Kartoffelacker sind mit Bodenverbesserung "Bienenfreund" eingesät und blühen. Die Bienen sind schon fleißig an den Blüten und suchen Nahrung.
Zwei Weinstöcke gehören auch zu unserem Gartenerlebniss. Angebunden sind die beiden Rebstöcke an echte Holzpfähle, so wie es einst in den Weinbergen war. Und jetzt im September zeigen sich die ersten Blätter in herbstlicher Farbenpracht.

Auch die Rosen zeigen sich von ihrer schönsten Pracht.



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