Gran Canaria

Puerto de Mogan
Puerto de Mogan

Gran Canaria ist mit einer Fläche von 1560,1 km² nach Teneriffa und Fuerteventura die drittgrößte der Kanarischen Inseln, einer Autonomen Gemeinschaft Spaniens. Die annähernd kreisförmige Insel hat einen Durchmesser von etwa 50 Kilometern und eine Küstenlänge von rund 236 Kilometern. Gemessen an der Bevölkerung ist Gran Canaria nach Teneriffa die zweitgrößte Insel der Kanaren. Die Hauptstadt ist Las Palmas de Gran Canaria. Im Jahr 2008 hatte die Insel 829.597 Einwohner.

Teror

Teror ist eine Gemeinde auf der kanarischen Insel Gran Canaria. Durch seine Lage im nördlichen Inselinneren ist Teror bisher von den Folgen des Massentourismus verschont geblieben. Die Kleinstadt ist heute noch einer der ursprünglichsten Orte auf Gran Canaria.

In der nach mehreren Zerstörungen im 18. Jahrhundert wieder erbauten Basilika "Nuestra Señora del Pino" befindet sich auf einem prächtigen Barockaltar eine holzgeschnitzte Statue der Jungfrau Maria mit dem Kind (Virgen del pino). Laut Überlieferung soll Maria im Jahre 1481, also zwei Jahre vor der endgültigen Eroberung der Insel durch Juan Rejón für die Spanische Krone, einigen Bewohnern der Insel in einer Pinie (Pino) erschienen sein. Sie wurde 1912 von Papst Pius XII zur Schutzheiligen von Gran Canaria erklärt, und deshalb finden von Mitte August bis Mitte September Feierlichkeiten zu Ehren von Maria statt. Die Höhepunkte sind am 7. und 8. September eine Wallfahrt nach Teror, eine Opferung von Gaben und eine festliche heilige Messe.

Firgas

1995 entwarfen mehrere spanische Künstler im Stadtkern den Paseo de Gran Canaria - eine Promenade, die heute zu den beliebtesten Ausflugszielen der Insel zählt. Mit aufwändiger Kachelkunst werden hier im unteren Teil die 21 Gemeinden Gran Canarias mit jeweils einer eigenen Keramikbank dargestellt. Im oberen Teil befinden sich die sieben kanarischen Inseln, ebenfalls mit Kacheln dargestellt.

Las Palmas de Gran Canaria

auf Gran Canaria ist mit 379.766 Einwohnern die größte Stadt der Kanarischen Inseln und die südlichste Großstadt der Europäischen Union. Sie ist die Hauptstadt der spanischen Provinz Las Palmas und neben Santa Cruz de Tenerife eine der beiden Hauptstädte der Kanaren. Maßgeblich geprägt wird die Stadt durch ihren Hafen, der zu den größten des Atlantiks gehört. Zu den Nachbargemeinden zählen Santa Brígida im Süden und Arucas im Westen.

Puerto de Mogán

entstand 1983 bis 1988 nach einem Entwurf von Raphael Neville. Der Ort wird auf Grund einiger Kanäle, die vom Hafen in den Ort führen, zuweilen auch als „Klein Venedig“ oder das „Venedig des Südens“ bezeichnet. Die zahlreichen kleinen Gassen, die sich durch den Ort ziehen, tragen zu dem Erscheinungsbild bei. Es wurde in den letzten Jahren viel gebaut, wobei Anstrengungen unternommen wurden, durch postmoderne Architektur einen Teil des ursprünglichen Charmes zu erhalten.[2] Die Regierung Gran Canarias hat verboten, in Puerto de Mogán Häuser zu bauen, die mehr als zwei Stockwerke hoch sind. So ist das frühere Fischerdorf in seinem Ursprung trotz Tourismus weitgehend erhalten geblieben und der neue Teil fällt nicht sofort als solcher auf.

Vom Ende der Hafenmole aus können mit einem Tauchboot einstündige Fahrten zur Erkundung der Unterwasserwelt unternommen werden.

Sangría (span. „Aderlass“, von sangre „Blut“) ist eine in Spanien und Portugal gesetzlich geschützte Bezeichnung für ein aromatisiertes Wein-Mischgetränk.[1] Das bowlenähnliche Getränk wird aus Rotwein, Fruchtstücken (Zitrusfrüchte) und Fruchtsaft hergestellt und oft auch mit Weinbrand gemischt.

Die nächsten Bilder zeigen Hotelbeispiele.


Teneriffa

Die Caldera des Vulkan Teide, dem höchsten Berg Spaniens

Teneriffa (span. Tenerife) ist die größte der Kanarischen Inseln und gehört zu Spanien. Die Insel ist 83,3 Kilometer lang, bis zu 53,9 Kilometer (Ost-West-Ausdehnung) breit und hat eine Fläche von 2034,38 Quadratkilometern. Sie ist mit 1 000 000 Einwohnern die bevölkerungsreichste Insel Spaniens. Die Hauptstadt ist Santa Cruz de Tenerife. Die Einheimischen werden Tinerfeños genannt.

Der Kanarische Drachenbaum ist der bekannteste Vertreter der Gattung Drachenbäume (Dracaena), die zur Familie der Spargelgewächse (Asparagaceae) gehört.

Einer der bekanntesten Drachenbäume wächst in Icod de los Vinos auf Teneriffa und wird oft als 1000-jähriger Drachenbaum bezeichnet. Unter Berücksichtigung der Verzweigungsfolge und der Abstände der Blühperioden ist für dieses Exemplar jedoch lediglich ein Alter von 400 Jahren anzunehmen

Garachico ist eine Stadt im Nordwesten der Kanareninsel Teneriffa mit 4966 Einwohnern und mit Santa Cruz de Tenerife über die Straße Buenavista del Norte - Icod de los Vinos und TF-42 verbunden.

Teide National Park

Es ist eine einzigartige Landschaft voll Krater, Vulkane und erstarrte Lavaströme, welche die beeindruckende Silhouette des Vulkans Teide mit seinen 3.718 m. umringen. Ein vielfältiger Service bringt den Besuchern dieses Gebiet näher: Der Park kann bequem mit einem Fahrzeug durchquert werden, zwei Besucherzentren weihen in die Geheimnisse des Parks ein, in mehreren Restaurants kann man sich stärken, zahlreiche Aussichtspunkte bieten herrliche Panoramablicke, ein ausgedehntes Wandernetz verschafft den Wanderern Zugang ins Parkinnere und zwei Unterkunftsmöglichkeiten laden zum Verweilen ein, das Hotel Parador Nacional de Las Cañadas del Teide und die Berghütte Refugio de Altavista, diese in einer Höhe von 3.270 m.